April 2017


Made in Oberösterreich


 

 

Das Projekt "KEPLARIUM" mit der Planetenseilbahn und dem Keplerzentrum im Schlossberg, welches von namenhaften Unternehmern unter der Federführung von LinzTextil Herrn Dionys Lehner aufgegriffen wurde, soll sich nach den Vorstellungen des Keplerforums zu einem Vorzeigeprojekt mit Wertschöpfung aus OÖ entwickeln.

 

 

Zwar soll die erste österreichische Stadtseilbahn durch das weltmarktführende Unternehmen DOPPELMAYR aus Vorarlberg entstehen, welches von Anfang an diesem Projekt großes Interesse zeigte und auch voll unterstützte.

 

 

Was aber nicht bekannt sein dürfte, ist die Tatsache, dass die Firma Doppelmayr weltweit die Seilbahnseile von der Firma TEUFELBERGER aus Wels und die Seilbahnkabinen von der Firma CARVATECH aus Laakirchen produzieren lässt.

Die Planetenkabinen der neuen Generation, welche sich währen der Fahrt wie die echten Planeten um die eigene Achse drehen, werden auch beheizt, gekühlt und beleuchtet. Das aufwendige aufwendige autarke Energiesystem dafür, soll von der Firma KREISEL-ELECTRIC aus Freistadt kommen, welche mit ihren revolutionären Batteriesystemen weltweit Aufmerksamkeit erregt.

 

Für die Seilbahnstützen und Stationen, welche vorwiegend Glas-Stahlkonstruktionen werden sollen, wären die VOEST und die Firma PLASSER&THEURER die geeigneten Lieferanten. Bei den automatischen Zutrittsystemen verfügt die Firma KEBA aus Linz über das notwendige Knowhow.

 

In weiterer Folge, nach erfolgreicher Installation der Planetenseilbahn, soll das Herzstück des Keplerzentrums, der "Keplerdom" das Planetarium der neuen Generation durch die weltweit agierende Entertainmentfirma KRAFTWERK-TECHNOLOGIES aus Wels zur Ausführung gelangen. Den tiefen Blick ins Weltall für jedermann mit einem der modernsten Weltraumteleskope soll die im Weltmarkt fährende Firma ASA-ASTROSYSTEME aus Feistadt liefern.


 

 

 

Alle diese v.a. Oberösterreichische Unternehmen sind weltweit tätig und bekommen mit diesem Projekt die Möglichkeit, auch in der Heimat wahrgenommen zu werden. Andererseits soll der Bevölkerung auch bewusst werden, welch reichhaltiges Unternehmertum Oberösterreich besitzt.

 

Laut Herrn Dionys Lehner und des Keplerforums, wurden zuletzt alle Anstrengungen auf die Zugewinnung von weiteren Unterstützern gelegt. Die Anzahl der bisherigen namhaften sieben Unterstützer, dürften sich nach aktuellem Stand verdoppelt haben.




Mit Mitte des Jahres soll die Unterstützgruppe vorgestellt werden und das nötige Eigenkapital, welches mit 14. Mio. Euro veranschlagt ist, konkrete Formen annehmen.
Ab diesem Zeitpunkt kann man von einem realen Beginn des Projektes sprechen.

Erst nach der „finanziellen Grundsteinlegung“ werde man konkrete Gespräche mit den Grund- und Gebäudeeigentümern (Land O.Ö.- Stadt Linz – Bund – Linz AG) führen und die Vorbereitungen für die behördlichen Genehmigungen (Denkmalschutz – Naturschutz – Hochwasserschutz – Umweltanwaltschaft...) treffen. Für die Abklärung der behördlichen Abwicklung des Projektes habe man bereits Vorgespräche mit der Stadt Linz und auch dem Verkehrsministerium geführt, welche sehr konstruktiv geführt wurden.

 

 

Der Baubeginn im Jubiläumsjahr 2018 (400 Jahre 3. Keplergesetz) ist realistisch.
Bei einer Bauzeit von 10 Monaten könnten die Planeten spätestens im Jahr 2019 in die Linzer Umlaufbahn gehen.